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Tipps für Zahn-Notfälle

Zahnärztlicher Notdienst

Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer:
01805 986 700

Sie haben Zahnschmerzen.

Zahnschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben, z. B. eine Karies unter einer Füllung, zu hoher Druck auf die Zähne durch Zähneknirschen oder nicht mehr exakt passende Füllungen und Kronen. Daher sollten Sie in jedem Fall unsere Praxis aufsuchen, damit wir Ihren Beschwerden auf den Grund gehen können. Nehmen Sie in der Zwischenzeit ein geeignetes Schmerzmittel, das Ihnen in der Apotheke empfohlen wird.

Die Schmerzen sind am Wochenende sehr stark oder Ihre Wange ist angeschwollen?
Suchen Sie bitte den zahnärztlichen Notdienst auf!

Ein Inlay, eine Krone oder Brücke hat sich gelockert.

Sie können sie zunächst wieder mittels Zahncreme oder Prothesenhaftcreme provisorisch befestigen. Rufen Sie uns am nächsten Tag an zur Terminvereinbarung an. Wir werden Ihr Inlay bzw. den Zahnersatz so schnell wie möglich reparieren.

Ein Stück des Schneidezahns ist abgebrochen.

Legen das Zahnstück in eine Zahnrettungsbox, in sterile Kochsalzlösung oder zur Not kalte, frische H-Milch und kommen Sie zu uns.
Allerdings ist eine langfristige Wiederbefestigung häufig nicht mehr möglich. In diesem Fall kann der Schneidezahn jedoch in der Regel problemlos wiederhergestellt werden, z. B. durch zahnfarbene Komposite.

Ein Zahn ist nach einem Unfall herausgefallen.

Der Zahn kann oft noch erhalten bleiben, beachten Sie dazu folgende Tipps:

  • Waschen Sie den Zahn nicht und fassen Sie ihn nicht an der Wurzel an. So vermeiden Sie eine Beschädigung der empfindlichen Wurzelhaut.
  • Bewahren Sie den Zahn in einer Zahnrettungsbox oder in steriler Kochsalzlösung auf. Sie erhalten beides in der Apotheke. Zur Not können Sie frische, kalte H-Milch verwenden.
  • Kommen Sie sofort zu uns bzw. zum zahnärztlichen Notdienst, es sei denn, es liegen auch weitere behandlungsbedürftige Verletzungen vor.

In unserer Praxis wird der Zahn gereinigt und geschient. Zudem prüfen wir, ob der Zahn seinen festen Halt im Kiefer wiedererlangt.
Unser Sport-Tipp: Sie oder Ihr Kind üben eine Sportart wie Mountain Biken, Fußball oder Karate aus? Wir empfehlen Ihnen, einen individuell angepassten Sportlermundschutz zu tragen, den wir Ihnen in unserer Praxis anfertigen können. Denn die meisten Zahnunfälle passieren beim Sport. Mit einem Sportlermundschutz lassen sich Zahnschäden effektiv vermeiden.

Nach Zahnentfernung.

Gelegentliche leichte Nachblutungen nach einer Zahnentfernung sind nicht ungewöhnlich und sollten Sie nicht beunruhigen. Sie können die Blutung stoppen, indem Sie die entsprechende Wange kühlen und leicht auf ein sauberes Stofftaschentuch beißen. Setzen Sie sich dabei aufrecht hin oder legen Sie sich auf ein erhöhtes Kissen.
Sollte die Blutung jedoch wider Erwarten nicht aufhören, rufen Sie uns bitte an. Dasselbe gilt, wenn Sie einen unangenehmen Geschmack verspüren oder Ihre Wange nach einigen Tagen wieder anschwillt.

Ihr Zahnfleisch ist entzündet.

Verwenden Sie eine medizinische Mundspüllösung, die den Wirkstoff Chlorhexidin enthält. Sie erhalten sie in der Apotheke.
Benutzen Sie die Spüllösung jedoch nicht über längere Zeit hinweg, da sie zu Verfärbungen der Zähne führen und vorübergehend den Geschmackssinn beeinträchtigen kann. Alternativ können Sie bei leichteren Entzündungen auch mit Salbei- oder Kamilletee spülen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, falls Sie häufiger unter Zahnfleischentzündungen leiden, damit wir die Ursache herausfinden und frühzeitig behandeln können.

Ihre Weisheitszähne wachsen heraus und verursachen eine Zahnfleischentzündung.

Hier helfen ebenfalls medizinische Mundspüllösungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin, die Sie in der Apotheke erhalten. Spülungen mit Salbei- oder Kamilletee können ebenfalls hilfreich sein. Suchen Sie jedoch in jedem Fall unsere Praxis auf. Wir überprüfen, ob die Weisheitszähne gerade wachsen und genügend Platz im Kiefer haben oder entfernt werden sollten.

Ihr Zahnfleisch ist zurückgewichen und Ihre Zähne reagieren jetzt empfindlich.

Wenn die Zahnhälse (der Bereich zwischen Zahnkrone und Wurzel) nicht mehr von Zahnfleisch bedeckt sind, kommt es häufig zu einer Überempfindlichkeit der Zähne.

Zur Therapie empfindlicher Zahnhälse stehen gute Produkte (unter anderem Zahnpasten) zur Verfügung.

Uns stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um eine solche Überempfindlichkeit langfristig zu lindern, z. B. eine Versiegelung der Zahnhälse. Vereinbaren Sie einen Termin, damit wir die Ursache feststellen und Ihnen helfen können.

Mundgeruch

(fachlich: Halitosis) ist für die meisten Menschen ein unangenehmes Thema – egal, ob Sie selbst oder ein Bekannter darunter leiden. Viele scheuen davor zurück, Betroffene darauf anzusprechen, weil sie die Reaktion fürchten. Jedoch gibt es häufig eine vergleichsweise unkomplizierte, rasche Abhilfe: Oft genügt bereits eine angepasste Mundhygiene.

Ursachen
Entgegen der landläufigen Meinung, Mundgeruch habe fast immer etwas mit Magenerkrankungen zu tun, liegen die Ursachen meist im Mund-, Nasen- und Rachenraum selbst.
Eine unzureichende Zahn- und Mundpflege, Karies, Parodontitis, Stoffwechselkrankheiten (wie Diabetes, zum Teil Lebererkrankungen) oder Beschwerden der Atmungsorgane können weitere Gründe sein.

Behandlungsmöglichkeiten
Je nach Ursache sprechen wir mit Ihnen eine entsprechende Behandlung ab, zum Beispiel Tipps zur optimierten Mundhygiene und eventuellen Ernährungsumstellungen zur Verbesserung der Mundflora.
Ist eine Karies- oder Parodontitistherapie angezeigt, verringern sich dadurch die Anzahl der schädlichen Bakterien im Mund und damit die unangenehmen Gerüche.

Darüber hinaus kann es wichtig sein, die Speichelproduktion zu erhöhen, damit Bakterien leichter weggespült werden können: Dies wird unter anderem durch das Kauen zuckerfreier Kaugummis oder dem ausgiebigen Kauen von festen Lebensmitteln (Karotten, Vollkornbrot) erreicht.
Falls notwendig, stimmen wir uns zur Behandlung der Halitosis zusätzlich mit Ihrem Hausarzt ab.

Für Ihr schönes Lächeln